Einladung zur Jahresausstellung 2026
Ausstellungseröffnung:
Montag, den 2. März 2026 um 17:00 Uhr im Rathaus, Hugenottenallee 53, 63263 Neu-Isenburg
Dauer der Ausstellung: 2.3. bis 27.3.2026 zu den Öffnungszeiten des Rathauses
Mo, Di, Do: 7:30 – 16:30 Uhr, Mi 7:30 – 17:00 Uhr, Fr 7:30 – 13 Uhr
Wie Individualität und Gemeinschaft kreativ und überzeugend zusammenwirken können, beweisen seit vielen Jahren die Künstlerinnen und Künstler der Neu-Isenburger GRUPPE 75. In ihrer Jahresausstellung vom 02. bis 27. März 2026 im Rathaus Neu-Isenburg präsentieren sie traditionsgemäß innovative künstlerische Sichtweisen der Gegenwart. Mit einer weit gefächerten Bandbreite an Techniken, Stilen und Themen wollen die Kunstschaffenden in diesem Jahr wieder zahlreiche Interessierte in ihre anspruchsvolle Ausstellung ziehen.
Ursula Bremers Aquarellbilder zeigen neben Blumen auch Gebäude, Mensch und Tier. Sie bringt dazu ihre Eindrücke und Empfindungen aufs Papier, „damit die Betrachter/Innen im Bilde sind“, so Bremer. „Das gemalte Objekt bekommt bei diesem Prozess seine eigene zweidimensionale Wirklichkeit und wird so gewissermaßen verewigt. Die Aquarelltechnik ermöglicht der Farbe je nach Wasseranteil ein Eigenleben für Mischungen und Farbverläufe oder eine durchscheinende Übereinander-Schichtung, genannt Lasur. Nur eine Korrektur ist auf dem bemalten Papier kaum möglich.“
Kerstin Diacont ist Grafikerin, Malerin und Fotografin. In der Malerei sind ihre bevorzugten Themen (teils abstrakte) Landschaften, für die sie häufig Acrylfarben in Aquarelltechnik verwendet. Am Computer nachbearbeitete Tusche- und Bleistiftzeichnungen sowie Fotocollagen und Detailfotografie sind ein weiteres Feld ihrer künstlerischen Tätigkeit. Ihre Kunstwerke entstehen meist nicht geplant, sondern entwickeln sich aus einer gewissen Zufälligkeit heraus.
Regina Häusler hat dieses Mal erneut eine andere Technik für ihre Bilder angewandt. Ihr kleiner Zyklus „4 Jahreszeiten“ ist nicht mit dem Pinsel gemalt, sondern in Acryl gespachtelt. Und auch in dieser Technik bleibt sie ihrem Anliegen treu, nämlich „trotz aller Widrigkeiten, die uns die Welt derzeit bietet, das Positive darzustellen, das man so leicht übersieht: Frisch und leuchtend der Frühling, die sommerliche Wärme, ja Hitze, das wunderbare am Laub des Herbstes, die allzu oft abweisende Kälte des Winters“, so die Künstlerin. Wer genau hinschaut, erkennt, dass Frühling und Herbst ihre bevorzugten Jahreszeiten sind. Auch als Keramikerin hat die Künstlerin wieder etwas zu bieten – jedoch nicht als keramische Plastiken, sondern als Schmuck in Form von Halsketten in unterschiedlichstem Design.
Kraftvolle Energie strahlen die Werke von Angelika Horz-Bartholomé aus. In großformatigen Werkserien wie „Mother Earth“, in stillen Serien wie „Meer“, „Köpfe“ oder „Vögel“ setzt sie sich gerne in leuchtenden Farben ausdrucksstark mit der Natur und dem Menschen auseinander, indem sie Stimmungen und Wahrnehmungen in abstrahierter Form vertieft und transformiert. Unterschiedliche Techniken in Malerei – wie Acryl, Aquarell, Tusche, Mischtechnik -, Schreiben und Fotografie zählen zu ihrem Spektrum. Seit 2018 leitet sie als Erste Vorsitzende den Verein, der im vergangenen Jahr sein fünfzigjähriges Bestehen mit einer sehr gut besuchten Jubiläumsausstellung im Neu-Isenburger Rathaus feierte.
In den Tuschebildern von Veronika Scherer trifft man immer wieder auf Tiere und Landschaften. „Das eigene Erleben und Empfinden mit Hilfe zerfließender Farbe in der Atmosphäre von Orten und der Stimmung der Tiere auszudrücken“ steht als Intention dahinter. Karge Berge als aufgetürmte Hindernisse, persönliche Abgründe, ein vermeintlich vor Wut aufschreiender Eisbär auf der einen – ein voller Leichtigkeit dahingleitender Vogel und die Weite des ruhigen Meeres auf der anderen Seite. „Insgesamt die Fülle des Lebens“ will Scherer in ihren Bildern einfangen.
Neumitglied Rainer Schmidt ist Diplom Ingenieur und Maler. In der Malerei sind seine bevorzugten Themen Portaits und Körper, für die er Aquarellfarben verwendet. Er versucht mit einer Photorealistischen Pop Art die Schönheit darzustellen. “Die Schönheit wird die Welt retten”, so zitiert er gerne den Schriftsteller Dostojewski.
„Fantasie – vorwiegend gegenständlich“ bildet den Schwerpunkt in den Acryl- und Aquarellarbeiten von Ellen Szyska. Ihre Materialbreite umfasst Acryl, Tempera, Aquarell, Tusche und Kohle auf Leinwand und Karton. Sie arbeitet gerne experimentell, surrealistisch und mit Humor.
Ömer Yaprakkiran studierte an der Staatlichen Hochschule für Angewandte Kunst in Istanbul und an der GhK Kassel Graphic Design. Sein Motto beschreibt er mit einem Zitat von Michelangelo Buanarotti: „Die Zeichnung ist Urquell und Seele aller Arten des Malens und Wurzel aller Wissenschaft.“
Yesim Yaprakkiran studierte Textil-Design an der Kunst Akademie in Istanbul und ist seit 2002 freischaffende Künstlerin. Sie beschäftigt sich intensiv mit Aquarell-Malerei. „Meine Bilder sind inspiriert von der Liebe zu Meer und Landschaften und gestalten sich abstrakt, mit leuchtenden Farben“. Ihre Techniken sind Aquarell, Acryl, Collage auf Papier und Karton.
Die ›Gruppe 75.Kunst‹ wurde 1975 in Neu-Isenburg gegründet. Die heutigen Künstlerinnen und Künstler stellen sich in diesem Flyer vor:
Die Kunstausstellung 2026 der Gruppe 75 im Foyer des Rathauses, Hugenottenallee 53, 63263 Neu-Isenburg, wird am Montag, 02. März 2026 um 17:00 Uhr von Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein eröffnet. Zu sehen ist sie bis zum 27. März 2026.


